Unser neues eBook zeigt, wie Volksbanken Raiffeisenbanken die Nachlassbearbeitung auslagern können
Wenn ein Kunde verstirbt, beginnt für die Bank ein Vorgang, der sich nicht planen lässt. Rund 1,0 Millionen Menschen sind 2025 in Deutschland gestorben, so die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Hinter vielen dieser Sterbefälle stehen Konten, Depots oder Schließfächer, die eine Bank sicher, fristgerecht und einfühlsam abwickeln muss.
In der Bilanz fällt die Nachlassbearbeitung selten auf, in der Marktfolge bindet sie dagegen viel Kapazität. Mit diesem Thema befasst sich unser neues eBook „Nachlassbearbeitung als BPO-Leistung“.
In unserem Beitrag Nachlassbearbeitung zukunftssicher aufstellen haben wir beschrieben, welche Anforderungen die Nachlassbearbeitung heute stellt und welche Leistungen Serviscope übernimmt. Das eBook geht weiter: Es zeigt, woran Sie erkennen, dass der Prozess Ihre Bank mehr Effizienz kostet als nötig, und wie eine vollständige Auslagerung abläuft.
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Warum die Fallzahl allein wenig aussagt
Nachlassfälle verteilen sich nicht gleichmäßig über das Jahr und passen nicht in den Takt des Tagesgeschäfts. Viele Häuser merken das an einer Marktfolge, die dauerhaft etwas zu stark ausgelastet ist, und an Fällen, die liegen bleiben, weil anderes dringender erscheint. Gerade in der Nachlassbearbeitung wird Liegenlassen jedoch schnell teuer. Entscheidend ist deshalb weniger die Zahl der Fälle als ihre Art: Sie kommen unerwartet, sind dringend, formal anspruchsvoll und gehören nicht zur Routine.
Fristen und Pflichten im Nachlassfall
Nachlasswerte müssen bereits am Tag der Kenntnisnahme vom Tod des Kunden vor unberechtigtem Zugriff gesichert werden. Jeder Fall steht damit sofort unter Zeitdruck.
Danach folgen weitere Aufgaben, etwa die Meldung an das Finanzamt nach § 33 ErbStG, die Prüfung von Legitimationsnachweisen, der Schriftverkehr mit Erben und Nachlassgericht oder die Bearbeitung von Rentenrückforderungen. Alle Schritte müssen dokumentiert werden. Wer den Prozess nur gelegentlich bearbeitet, muss sich jedes Mal neu einarbeiten.
Drei Belastungen, die zusammenwirken
Personell: Spezialwissen konzentriert sich auf wenige Köpfe. Urlaub, Krankheit oder Fluktuation machen den Prozess verletzlich.
Regulatorisch: Fristen, Sicherungspflichten und Dokumentationsanforderungen lassen wenig Spielraum.
Wirtschaftlich: Jede Bank hält für ein schwankendes Fallaufkommen eigene Kapazitäten vor. In ruhigen Phasen sind sie unterausgelastet, bei Spitzen reichen sie nicht.
Der Aufwand hängt außerdem nicht von der Höhe des Nachlasses ab. Ein großes Vermögen durchläuft denselben formalen Weg wie ein fast leeres Konto.
Was vollständige Auslagerung bedeutet
Im Banking steht Outsourcing oft für Teillösungen: Ein Dienstleister übernimmt einzelne Schritte, für alles andere bleibt die Bank zuständig. Serviscope übernimmt den Nachlassfall dagegen vom Eingang bis zum Abschluss, ohne offene Schritte und ohne Rückfragen an die Bank. Die Bearbeitung erfolgt direkt in Ihrer Systemumgebung, ohne Datenmigration und ohne Medienbruch. Jeder Vorgang bleibt für Sie nachvollziehbar.
Die einfühlsame Begleitung der Angehörigen bleibt bei Ihrer Bank vor Ort, die formale Bearbeitung übernimmt Serviscope. Statt Spezialkapazitäten dauerhaft vorzuhalten, richtet sich der Aufwand nach dem tatsächlichen Fallaufkommen.
Das erwartet Sie im eBook
- warum Nachlass so viel Kraft bindet
- drei Belastungen, die zusammenwirken
- der Prozess von Eingang bis Abschluss
- Wirtschaftlichkeit: planbar statt versteckt
- Zukunftsfähigkeit: Digitalisierung ohne Eigenaufwand
- der Weg zur Partnerschaft
Das eBook richtet sich an Vorstände von Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie an Entscheider in Marktfolge.
Jetzt eBook „Nachlassbearbeitung als BPO-Leistung“ kostenlos herunterladen
Nachlass in 70 Sekunden erklärt
Einen kurzen Überblick über den Nachlassservice von Serviscope gibt unser Erklärvideo: Jetzt Erklärvideo ansehen
Drei Fragen für Ihre Bank
- Wie viele Nachlassfälle bearbeitet Ihre Bank pro Jahr, und wie stark schwankt das Aufkommen?
- Wie viele Mitarbeitende beherrschen den Prozess vollständig, und was passiert, wenn sie ausfallen?
- Wie viel Arbeitszeit bindet ein einzelner Fall von der Todesfallmeldung bis zum Abschluss?